Während ich eine Dokumentation über Zenoten in Mittelamerika schaute, machte ich mir Gedanken über Strukturen in den wärmeren Regionen von Geloyân. Zenoten und ähnliche, natürliche Gebilde boten sich hierbei eigentlich als perfekte Inspirationsquellen an. Doch auf Geloyân herrscht in den warmen Regionen ein Klima ähnlich zu Arrakis (Dune), also extrem Trocken und ohne Niederschläge.
So kam ich ins Denken über Alternativen. Extreme Trockenheit bietet sich für tiefe Risse, Klüfte und Schluchten in der Landschaft an, dachte ich. Ich fragte mich wie groß, wie tief und wie häufig solche Strukturen sind. Ich fing an zu recherchieren und über das Buch der Giganten, fand ich die Lacerta Files (Beginnt auf Seite 36). Ein geheimes, nicht nachweisbares Interview mit einem Reptiloiden aus 1999/2000.
Trockenes Klima, Aride Gesteinsböden, Gekkos, Schlangen, … da passte ein Interview mit einer sprechenden Reptiliendame gut rein. Die Inhalte konnte und wollte ich nicht verwerten, denn mein kosmologisches Modell mit drei Existenzebenen war bereits x-fach durchdacht und fixiert. Zufälligerweise erzählt Lacerta, so heißt die Reptiliendame im Interview, über ein ähnliches Modell. Natürlich sind wir Menschen aber nicht in der Lage das Alles voll zu begreifen. Schließlich sind wir gezüchtet und auf diesen Planeten gebracht worden… doch ich greife vorweg.
Während das Interview mit (militärischen) Vergleichen zwischen Menschen, Reptiloiden und anderen Spezies beginnt und sich über Aussehen, Kleidung und Evolution ins Erzählende wandelt, findet man sich nach einer ausführlicheren Erklärung zu diversen interstellaren Kriegen über Millionen Jahre im Hier und Jetzt. Natürlich glaube ich nichts davon. Doch auch hier zeigt sich eine Form von Welterklärung, die sich in eine nachvollziehbare Struktur überführen und auswerten lässt.
So konzentrierte ich mich auf die ausgeführte Kosmologie und nutzte diese Lektüre, um mein Sphärenmodell ein weiteres Mal auf Herz und Nieren zu prüfen.

Ich fasse das Interview zusammen:
- Es gab mehrere Interstellare Kriege auf oder über der Erde
- Ursache: Hauptsächlich Kupfer
- Beteiligt waren zwei außerirdische Spezies
- Humanoide von Procyon, friedlich
- Reptiloide von Unbekannt, aggressiv
- Den 1. Krieg gewannen die Humanoide, den 2. die Reptiloiden durch eine Fusionsbombe
- Angebliche Ursache für das Aussterben der Dinosaurier
- Der Mensch wurde vor ca. 1,5mio Jahren erschaffen durch die 3. außerirdische Rasse auf Erden, die Ilojiim von Aldebaran
- Zweck: Soldaten künftiger Kriege
- Die Ilojiim führten Krieg gegen die einheimischen Reptiloiden, zu den Lacerta gehört
- Dieser Krieg soll u.a. Teil des biblischen Kanons sein
- Götter in Ägypten, Mythen der Inka und Azteken, Vedische Götter und weitere…
Neben all dem ist unser Universum auch Teil eines Mutliversums. Bereisbar durch mentale Kraft und die Nutzung von Quanten-Technologie. Was wir Dimensionen oder Phasen nennen, sollen Realitätsblasen sein. Ich nutze den Begriff Dimension. Bevor ich zur Kosmologie komme, sei noch die Quelle dieses Wissens erwähnt. Lacerta und ihre Spezies besitzt dieses Wissen seit 16.000 Jahren, entdeckt durch ein 65mio Jahre altes Artefakt der Humanoiden von Procyon. Ein Diamant, außerirdischen Materials, als Festplatte kosmischen Wissens.
Lacerta und Ihresgleichen sind unter uns. Wir können sie aber nicht sehen, weil sie Telepathie und Telekinese beherrschen. Auch wir sind fähig diese Fähigkeiten zu nutzen, doch leider nur unbewusst und ausschließlich im Schlaf. Unsere Fähigkeiten sind zudem unterentwickelt, verglichen mit den Fähigkeiten der außerirdischen Humanoiden und Reptiloiden. Doch um unsere Wahrnehmung zu manipulieren, nutzen sie einen Schalter, der von den Ilojiim genetisch in uns einkodiert wurde. Deswegen sind wir auch nicht fähig über die materielle Welt hinauszublicken.
All das lässt sich zu einem Modell zusammenfassen. Hierbei bediene ich mich bei Thoth, dem Atlanter und seinen Begriffen. Seine Kosmologie ist identisch zu Lacertas. Er beschreibt sie nur spritueller.
Für uns gibt es nur flüssig, fest und flüchtig, harte Materie der materiellen Ebene. Manche besitzen auch den sogenannten 6. Sinn. Mit diesem können sie eine Verbindung zu ihrem Ich der Energieebene, oder auch Seelenebene oder plasmatische Ebene, aufbauen. Da alle intelligenten Lebewesen von ein und der selben Energie abstammen, sind wir auf Energieebene alle miteinander verbunden und Teil einer ganzheitlichen, kosmischen Energie. Erst durch diese Verbindung sind Fähigkeiten wie Telepathie möglich. Dabei wird der eigene Gedanke über die Verbindung zum eigenen energetischen Ich an das energetische Ich des Gegenüber übertragen. Thoth nennt dies postplasmatisch. Dasselbe Prinzip gilt auch bei Telekinese, bei der die gedachte Energie zusätzlich in kinetische Energie umgewandelt wird.
Ich fasse zusammen: Es gibt mehrere Ebenen der Existenz. Auf der höchsten Ebene sind wir alle Eins. Ein Jeder von uns existiert auch als Energieform, die je nach Evolutionsstufe der eigenen Spezies und des eigenen Seins genutzt werden kann.
Mein Sphärenmodell lässt sich im Grunde mit denselben Worten beschreiben; es unterscheidet sich lediglich im Ursprung und in einigen Details. Vielleicht hatte der oder die Autorin des Lacerta-Interviews schlicht dieselbe Inspirationsquelle wie ich: Quantenphysik, Viele-Welten-Theorie, Kopenhagener Deutung.
Aus dieser Lektüre konnte ich für mein fiktives Universum daher letztlich nichts wirklich Bereicherndes gewinnen.