Beim Schreiben beschäftigen mich Fragen, die über die erfundene Welt hinausreichen:
Was treibt uns an?
Was hält uns zusammen?
Wo wollen wir hin – persönlich wie gesellschaftlich?
Wem oder was folgen wir – und warum?
Ich schreibe, um diese Fragen nicht nur zu stellen, sondern ihnen Raum zu geben.
Um sie zu drehen, zu beleuchten – manchmal auch einfach stehen zu lassen.
Geschichten müssen nicht immer antworten. Manchmal reicht es auch, wenn sie nicht schweigen.
Auf Geloyân und Seryn begegnen sich unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die Welt funktioniert. Die Erzählung gibt diesen Blickwinkeln Raum, ohne dass eine einzelne Perspektive schon alles erklären muss.